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Pferdegesundheit

Kotprobe - Wurmkuren

Bei einem Jungtier kann man oft keinen Anhaltspunkt für einen Wurmbefall finden, bei der Kotuntersuchung, da die Würmer noch nicht eierlegende Wurmstadien erreicht haben. Sie wird einige tage nach der Wurmkur genommen, meist nach der ersten Wurnkur im Jahr.
Wurmkuren: Cira 4 Wochen vor dem Abfohlen der Stute sollte sie entwurmt werden, um dem Fohlen nicht die Möglichkeit zu geben sich zu leicht Parasiteneier aufzunehmen.Ivomec vernichtet auch die gefährlichen Zwergfadenwürmer, die mit der Muttermilch in das Fohlen gelangen können. Ein Fohlen sollte das erste Mal nach 9 Tagen entwurmt werden, mit einem ungefährlichen Wurmmittel, z.B. Ivomec. Ein erwachsenes Pferd sollte 4 mal im Jahr entwurmt werden, ein Fohlen und ein Jährling 6 mal im Jahr. Der Pferdekot ist der Spiegel der Gesundheit. Beachten sie kleine Veränderungen in Konsitenz und Farbe, sowie Geruch. Zwei Tage vor Weideauftrieb sollten die Parasiten bekämpft werden, dh. eine Entwurmung mit Ivomec oder Banminth ist angesagt. Tragende Stuten sollten zusätzlich kurz vor und nach der Geburt entwurmt werden.


Strongyliden: Kolik, dicke Beine, rauhes Haarkleid, Abmagern, rasches Ermüden, Durchfall, Gelbsucht, Blutarmut
Magenfadenwürmer: Abmagern, wechselnder Appetit
Spulwürmer (Fohlen u. Jährlinge): Durchfall, Freßunlust, Kolik, Husten, Leberschäden
Magenbremsen: Abmagern, Freßunlust, Blutarmut, Schluckbeschwerden
Pfriemenschwänze: Darmschäden, Juckreiz am After
Lungenwürmer: chronischer Husten Bandwürmer: chronisches Abmagern trotz normaler Wurmkuren


Zahnkontrolle Frißt das Pferd richtig?

Das Pferd sollte ein Kilogramm Hafer nicht schneller als in 10 Minuten und ein Kilogramm Heu nicht schneller als in 40 Minuten fressen. Beim Kauen sollte es 40 Kieferschläge pro Minute machen und pro Bissen sollte es 35 mal kauen. Andernfalls Zähne untersuchen lassen! Bei eilig fressenden Pferden kann es auch helfen, Steine in die Krippe zu legen und viermal täglich zu füttern.
Übersicht über das Zahnalter des Pferdes
ca. 6 Tage: Erste drei Milchbackenzähne sind durchgebrochen
ca. 6 Wochen: Milchzangen (innere Milchschneidezähne) brechen durch.
ca. 6 Monate: Die benachbarten Michmittelzähne brechen durch
2,5 Jahre: Die Milchschneidezähne sind durchgebrochen
3,5 Jahre: Wechsel der Zangen; der beiden vorderen (1. u.2.) Backenzahn, Kauschwierigkeiten
4,5 Jahre: Wechsel der Eckschneidezähne 5,5 Jahre: Alle Zähne sind gewechselt
6 Jahre: Die Kunden in den Zangen des Unterkiefers verschwinden.
Der Hackenzahn ist spitz 7 Jahre.
Die Kunden der Mittelschneidezähne unten verschwinden 8 Jahre.

Die Kunden der Eckschneidezähne verschwinden. Der Hackenzahn wird stumpf.


Impfungen
Tollwut :
Die jährliche Wollwutimpfung ist nur notwendig wenn im Unkreis von 20km an Ortsschildern Tollwutwarnschilder angebracht worden sind.

Virusabort:
Der Erreger des seuchenhaften Spätabortes ist ein equientes Herpesvirus. Erstimpfung bei allen über 3 Monaten alten Pferden 2mal im Abstand von 3 Monaten( evtl im 3. und 6. Trächtigkeitsmonat); bei allen anderen Pferden alle 9 Monate Nachimpfung.


Influenza (ansteckender Husten):
 
Erstimpfung 2mal im Abstand von 10 Wochen, dannach Impfungen alle 6 Monaten

Tetanus (wundstarrkampf):
 
Erstimpfung 2mal im Abstand von 4 Wochen, dann Nachimpfung nach einem Jahr, dann alle 2 Jahre


Hufschmied

Das Barfußgehen ist sowohl für das nachwachsende Huthorn als auch für den Bewegungsablauf die gesündeste Form der Bewegung.Wer nicht alle sechs Wochen den Hufschmied kommen läßt, gefährdet die Gesundheit der Pferdebeine. Das gilt für beschlagene ebenso für Barfußgeher. Barfußgänger können höchstens acht Wochen ohne Schmied auskommen.


Stallapotheke
Innerliche Mittel: wie Hustensaft, Durchfallpulver, Inhaliermittel, Wurmmittel, ... Äußerliche Mittel: wie Wundsalbe, kühlende Mittel, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, ...
Zur Behandlungskontrolle in einer Klarsichthülle jederzeit sichtbare Behandlungspläne mit Eintragungen über Impfungen, Wurmkuren, Zahnbehandlungen und eventuelle Krankheiten.
Einen Behandlungsplan für das Jahr einzurichten ist zu empfehlen.



... Naturheilkräfte
Allgemeine Abwehrschwäche:
Apfelessig, Brennessel, Ginseng, Grüner Tee, Honig, Knoblauch, Sonnenhut, Wasser
Altersbeschwerden:
Algen, Apfelessig, Beinwell, Birkenblätter, Brennessel, Buchweizen, Grüner Tee, Joghurt, Knoblauch, Mistel, Vitamin C, Weißdorn
Augenentzündung: Augentrost, Buchweizen
Bewegungsapperat:
Apfelessig, Beinwell, Brennessel, Buchweizen, Grüner Tee, Heublumen, Kamille, Klebkraut, Knoblauch, Löwenzahn, Mädesüß, Mistel, Ringelblume, Rosmarin, Wasser, Weißdorn
Ekzeme/Fellprobleme:
Aloe Vera, Apfelessig, Brennessel, Eibisch, Hagebutte, Kamille, Knoblauch, Löwenzahn, Mädesüß
Entzündungen:Arnika, Beinwell, Brennessel, Eibisch, Grapefruitkernextrakt, Kamille, Klebkraut, Kohlblätter, Lavendel, Mädesüß, Sonnenhut, Weißdorn
Erschöpfung:Arnika, Baldrian, Brennessel, Hagebutte, Knoblauch, Mash, Sonnenhut, Tee mit Honig
Fruchtbarkeitsstörungen:Anis, Ginseng, Grüner Tee, Bockshornklee, Minze, Möchspfeffer, Süßholz
Herz-Kreislauf-System:Brennessel, Ginseng, Grüner tee, Heublumen, Knoblauch, Löwenzahn, Mariendistel, Mistel, Minze, Rosmarin, Sonnenhut, Wasser, Weißdorn
Hufe:
Beinwell, Brennessel, Buchweizen, Hgebutte, Lavendel, Lorbeeröl, Weißdorn
Hufrehe:Beinwell, Brennessel, Klebkraut, Klettenwurzel, Knoblauch, Löwenzahn, Scharfgarbe, Weißdorn
Husten / Bronchitis:Anis, Beinwell, Eibisch, Fenchel, Hagebutte, Huflattich, Isländisch Moos, Kamille, Knoblauch, Salbei, Scharfgarbe, Sonnenhut, Süßholz, Thymian
Immunsystem:Brennessel, Ginseng, Grüner Tee, Hagebutte, Isländisch Moos, Klebkraut, Knoblauch, Ringelblume, Rosmarin, Sonnenhut
Kolik:Anis-Fenchel- Kümmel Mischung, Baldrian, Beinwell, Eibisch, Kamille, Süßholz
Magen/Darm: Anis, Baldrian, Bockshornklee, Eibisch, Fenchel, Honig, Joghurt, Kamille, Kümmel, Mädesüß, Mash, Minze, Süßholz
Mauke:Beinwell, Brennessel, Klebkraut, Klettenwurzelöl, Knoblauch, Mädesüß, Sonnenhut
Maul/Zähne:
Apfelessig, Grüner Tee, Kamille, Salbei, Teebaumöl
Milchmangel:
Anis, Brennessel, Buchweizen, Eibisch, Fenchel, Klee, Leinsaat, Mash, Möhren
Nervensystem /Psyche: Baldrian, Bananen, Ginseng, Honig, Hopfen, Johanniskraut, Kamille, Lavendel, Rosmarin
Ödeme: Apfelessig, Beinwell, Brennessel, Kamille, Löwenzahn, Weißdorn
Pilzbefall: Grupefruitkernextrakt, Klettenwurzelöl, Knoblauch, Lavendel, Apfelessig, Reingelblume, Sonnenhut, Teebaumöl
Rheuma: Algen, Apfelessig, Arnika, Beinwell, Brennessel, Kamille, Klebkraut, Lavendel, Löwenzahn, Mariendistel, Mädesüss, Ringelblume, Rosmarin, Scharfgarbe, Teebaumöl
Stoffwechsel: Apfelessig, Birkenblätter, Brennessel, Klebkraut, Knoblauch, Löwenzahn
Warzen: Brennessel, Hagebutte, Knoblauch, Löwenzahn, Ringelblume, Thuja
*********** Genaueres auf Anfrage! ***************



Abwechslung im Speiseplan:
Obst für Pferde: Äpfel und Birnen sind in Pferdekreisen sehr geschätzt und sie dürfen auch in größeren Mengen gefüttert werden.Apfelsinen und Mandarinen sind eine ausgewogene Vitamin-C-Quelle. Ein bis zwei Apfelsinen beugen Husten vor und unterstützen den Heilungsprozess.Bei nervösen Pferden sollten sie Bananen nicht vergessen. Hagebutten haben einen hohen Vitamin C, E, K. Himbeeren mögen viele Pferde sehr gern. Ein bis zwei geschälte Kiwis am Tag sind als Leckerbissen willkommen.
Tea-Time: Hustentee: Thymian, Huflattich, Salbei Kreislauftee: Grüner Tee, Mistel, Weißdorn Fitnesstee: Sonnenhut, Hagebute, Ginseng Magen-Darm-Tee: Anis, Fenchel, Kümmel Beruhigungstee: Lavendel, Hopfen, Baldrian Haut- u. Felltee: Brennessel, Isländisch Moos, Klettenwurzel Durchblutungstee: Brennessel, Löwenzahn, Beinwell Rheuma/Arthrose-Tee: Brennessel, Mädesüss, Klebkraut, Kamille Blutreinigungstee: Brennessel, Löwenzahn



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